Was ist ein Buchmacher und was macht er?

Ein Wettanbieter bietet Wetten feil. Was ist ein Buchmacher? Ist diese Frage damit wirklich schon vollends beantwortet. Wir denken nicht. Denn was weißt du konkret über diesen Berufsstand? Im englischen sind die Begriffe Bookmaker oder Bookie bekannt. In Deutschland hat sich der Begriff vom Buchmacher inzwischen fast mehr in Richtung Wettanbieter gewandelt. Konkret ist sogar die Bezeichnung Sportwettanbieter geläufig. Sie beinhaltet gewissermaßen gleichzeitig die Definition der Tätigkeit. Doch auch dieses Schlagwort kratzt mehr an der Oberfläche. Wir schürfen tiefer. Was sind Buchmacher? Und welches Tätigkeitsfeld decken sie heutzutage ab?

Kernfakten zum Thema „Buchmacher“

  • Andere Bezeichnungen für einen Buchmacher sind Wettanbieter, Bookmaker oder Bookie.
  • Was sind Buchmacher? Heutzutage treten die Anbieter als Wettvermittlungsstellen auf. Sie nehmen Einsätze und schütten im Gewinnfall die Auszahlung aus.
  • Sportwettanbieter offerieren heute weit mehr als nur die Sieg- und Unentschieden-Wetten. Teilweise offerieren Wettseiten im Internet über 1.000 Einzelwetten je Partie. Informiere dich dazu im Wettanbieter Vergleich.
  • Dabei haben die Bookies, erstmals erwähnt in der Antike, einen weiten Weg zurückgelegt. Der Durchbruch gelang dabei in Großbritannien – im 18. Jahrhundert.
  • Heutzutage lassen sich bei einem Online-Buchmacher ganz bequem Sportwetten Tipps über das World Wide Web abgeben. Näheres dazu erfährst du in unseren Sportwetten Ratgebern.

So funktioniert ein Buchmacher

Im Prinzip ist die Wortherkunft schnell geklärt. Sie bezieht sich auch auf die Funktionsweise eines Buchmachers. Denn besonders in der Vergangenheit führten die Bookies Buch über die Einsätze, Gewinne und Verluste ihrer Kunden. Da dieser Begriff jedoch weder das Wort „Sport“, noch „Wetten“ enthält, leitet es bisweilen in die Irre. Auch sollte der Buchmacher keinesfalls mit einem Buchhalter verwechselt werden. Und genau deshalb hat sich die Bezeichnung Wettanbieter zuletzt immer mehr durchgesetzt.

Schon im Titel werfen wir die Frage auf: Was ist ein Buchmacher und was macht er? Die Antwort: Ein Sportwettanbieter stellt dir eine Plattform bereit, auf welcher aktuelle und zukünftige Ereignisse gelistet sind. Zum Großteil kommen diese aus dem Bereich des Sports. Der Ursprung ist hier bei den Pferderennen bzw. Pferdewetten zu finden. Heute ist Fußball jedoch – zumindest in Europa – die unangefochtene Nummer eins im Wettprogramm. Doch auch Unterhaltungswetten, beispielsweise auf Spiel- oder Live-Reality-Shows, sowie der Politik, finden ins Programm.

Der Online-Buchmacher vermittelt also Wetten. Dies fing mit dem Sport-Toto ganz simpel an. Hier konnten Tipper auf den Sieger setzen. Spielt der FC Bayern München gegen Borussia Dortmund gab es halt den Heimsieg (1), den Auswärtssieg (2) und das Unentschieden (X) zur Auswahl. Diese Grundform ist noch immer sehr beliebt. Doch Tore-Wetten (Over/Under, Both2Score, Anzahl Tore, etc.), Halbzeit-Tipps, Standard-Wetten und viele weitere Varianten haben dem Markt eine große Tiefe gegeben.

Von der Buchmacher Herkunft bis heute hat sich grundsätzlich gar nicht viel verändert. Der Anbieter nimmt einen Einsatz auf eine Quote an. Im Gewinnfall ist die Auszahlung via Multiplikation zu ermitteln. Im Verlustfall ist der Einsatz verloren. Daran hat sich nicht viel geändert. So funktioniert selbst die beste Sportwetten Seite noch immer.

Wettanbieter als Beruf: Risiken und Chancen

Was ist ein Buchmacher? Diese Frage lässt sich auch anhand der Chancen und Risiken ablesen. Die Chance liegt für den Unternehmer natürlich im Gewinn. Dieser berechnet sich anhand einer Marge. Darauf kommen wir später noch im Detail zu sprechen. Doch gibt es ebenso konkrete Risikofaktoren. Angenommen ein Kunde gewinnt kurz nach der Eröffnung 100.000 Euro. Gegen solche Eventualitäten gilt es abgesichert oder besser noch versichert zu sein. Außerdem braucht es für viele Märkte eine Lizenz, um überhaupt Sportwetten feilbieten zu dürfen.

Das Berufsbild sollte nicht verklärt betrachtet werden. Wer sich nicht für Sportwetten Statistik und Wahrscheinlichkeiten interessiert, der sollte sich selbst bezüglich dieser Berufswahl hinterfragen. Sport selber ist ebenfalls ein Interessengebiet. Doch für das Geschäftliche ist mehr das Statistische, um Quoten einschätzen zu können, wichtig. Denn was macht ein Buchmacher? Er ermittelt faire Wettquoten und kalkuliert dabei seinen Gewinn mit ein. So funktionieren Online Wetten. Gewinnen die Kunden zu häufig, ist das Geschäftsmodell nicht tragbar. Ist das Angebot nicht attraktiv genug, so wechseln Spieler zur Konkurrenz. Nur wer ein attraktives Portfolio mit fairen Quotierungen bietet, der hält sich am Markt.

Unterscheidung zwischen Online-Buchmacher und Wettbüro

Der Buchmacher Beruf lässt sich in zwei Kategorien aufteilen. Einerseits ist der Wettshop in der Stadt gemeint. Dort hängen meist viele Fernseher, auf denen Sport-Veranstaltungen auf der ganzen Welt zu verfolgen sind. Um diese Events zeigen zu können, muss das Wettbüro Lizenzgebühren zahlen. Auch die Ausstattung ist mitunter nicht ganz billig. Es braucht Annahmemöglichkeiten für die Wett-Tipps und eine gemütliche Ausstattung. Natürlich müssen Angestellte als Erklärer, Bedienung und als Aufsicht eingestellt sein.

Beim Online-Wettanbieter ist hingegen eine ausgefeilte Technik am Werk. Programmierer und Statistiker sind hier am Werk. Im Internet gibt es eine große Buchmacher Liste. Doch gerade wir von PlayersBest wissen auch, dass immer mal wieder neue Bookies ihren Betrieb einstellen (müssen). Die Konkurrenz ist hart. Im Gegensatz zum landbasierten Wettbüro findest du im Web jedoch fast immer einen Bonus. Und wie du den Wettbonus freispielen kannst, solltest du lernen.

Arbeitsweise eines Buchmachers: Quoten vs. Marge

Wie arbeitet ein Buchmacher? Zunächst einmal gilt es Spielpaarungen bereitzustellen und diese mit Quoten zu versehen. Dabei spielt bei den Sportwetten die Wahrscheinlichkeit eine große Rolle. Ein vereinfachtes Beispiel: Schalke vs. Frankfurt. Over 2.5 Tore kamen bei beiden Teams genau zu 50 Prozent vor. Under 2.5 demzufolge ebenfalls. Eine faire Quote wäre also 2,00 auf beide Ereignisse. Diese Wettquote spiegelt nämlich die 50-Prozent-Chance ab. Doch wo bleibt die Marge des Wettanbieters?

Bei der Frage „Was ist ein Buchmacher?“ müssen wir das Finanzielle nämlich einbeziehen. Wenn auch die Wetten zur Hälfte auf beide Varianten platziert werden, hätte der Bookmaker bei einer Quote in Höhe von 1,95 jeweils einen fünfprozentigen Gewinn eingestrichen – wenn da nicht noch die Sportwetten Steuer wäre. Und schon reduziert sich das Quotenniveau weiter. Top-Anbieter pendeln sich in diesem Beispiel wohl jeweils bei 1,90 als Quotierung ein. Sonst bleibt nicht genügend Marge übrig. Es ist auch vom Quotenschlüssel die Rede. Damit musst du schließlich nicht nur dein eigenes Leben bestreiten, sondern auch dein Unternehmen führen (Mitarbeiter bezahlen, Technik bereitstellten, etc.).

Doch solltest du, wenn du das Berufsbild Buchmacher in Deutschland anstrebst, die Wettquote nicht als starres Gebilde betrachten. Angenommen in unserem Beispiel tippen 80 Prozent der Spieler auf Over 2.5. Und jetzt tritt diese Wettquote wirklich ein. Dann hätten wir, obwohl die Quote hinsichtlich eines Gewinns abgeschwächt wurde, trotzdem Verlust gemacht. Also ändern sich die Quoten mit der Anzahl der Tipper. Je mehr Leute auf Over 2.5 setzen, desto weiter fällt das Quotenniveau hier ab – im Gegenzug steigt der Wert für das Under 2.5. Das Ziel: Egal wie die Spieler setzen, wir als Wettanbieter machen Gewinn. Nur so lässt sich seriös wirtschaften.

Online-Bookies gestern und heute

In welchem Geschäftsbereich ist ein Buchmacher tätig? Er vermittelt Sportwetten. Dass hat sich im Vergleich zu früher nicht verändert. Doch gab es Wettanbieter schon lange vor dem Internet. Der exakte Ursprung der Wette ist dabei aber nicht zu bestimmen. In antiken Schriften der Griechen, Ägypter und Römer finden sich jedoch Verweise auf Wettgeschäfte. Im England des 18. Jahrhunderts eroberten Pferderennbahnen das Land – und mit ihnen die Pferdewette. Auch wenn es nicht zu 100 % gesichert ist, gilt Harry Ogdan als Begründer des ersten Buchmachers. Später war es William Edmund Davies, der auch größere Geldsummen auf Wettgeschäfte annahm. Hier setzt sich der Wett-Tipp in der Neuzeit durch.

Doch das Internet war noch fern. Später konnten Wetten teilweise auf offener Straße oder öffentlichen Plätzen, sowie auch weiterhin auf Rennbahnen abgeschlossen werden. Danach war es möglich seine Tipps an Annahmestellen einzureichen. Dazu zählen in Deutschland auch die Lotto-Annahmestellen, wo Sport-Toto gespielt wurde. Oddset war der nächste Schritt. 1999 wurde die staatliche Lotterieverwaltung gegründet, welche Sportwetten annahm. Doch im Internet setzen sich mehr und mehr private Sportwettanbieter durch. Was sind Buchmacher heute? Kurz gesagt: Wettvermittler im großen Stile. Dabei braucht der Kunde nicht mal mehr das Haus zu verlassen. Von der Registrierung, über die Einzahlung, bis zur Erlangung eines Bonus, der Abwicklung der Sportwetten und dessen Auswertung sind alle Schritte von zuhause aus durchzuführen. Auf der Suche nach einer frischen Sportwetten Anbieter Empfehlung bist du bei uns richtig.

Buchmacher FAQs

❓ Was ist ein Buchmacher?

Das Wort setzt sich aus den zwei Teilen „Buch“ und „Macher“ zusammen. Früher wurden die Einsätze der Kunden auch wirklich in einem physischen Buch notiert. Heute findet dieser Vorgang digital statt. Ein Buchmacher, auch (Sport-)Wettanbieter genannt, stellt dir eine Plattform mit Wettkämpfen bereit. Einzelne Begegnungen sind dort mit Quoten versehen. Und in unserer Sportwetten Anleitung erfährst du, wie du deine eigenen Wett-Tipps darauf am besten platzierst.

❗ Was macht ein Buchmacher?

Heutzutage hat der Bookie zwei ganz grundlegende Aufgaben. Er stellt seinen Kunden eine Plattform bereit, wo eine Vielzahl an Events gelistet ist – zum Beispiel die 1. Bundesliga. Innerhalb dieser Events finden Spiele statt – beispielsweise „FC Bayern München vs. Borussia Dortmund“. Und auf diese Partien lassen sich Einsätze platzieren. Und damit kommen wir zum zweiten Aufgaben-Bereich der Bookmaker: Sie müssen die Quoten ermitteln und bereitstellen. Wie gut einzelne Anbieter dabei abschneiden, erfährst du beispielsweise in unseren Wettanbieter Testberichten.

⭐ Wie verdient ein Buchmacher sein Geld?

Da wollen wir nicht lange um den heißen Brei herumreden: Buchmacher verdienen ihr Geld mit unseren Einsätzen. Sie führen in Deutschland die Sportwetten Steuer ab. Sie begründen ihren Umsatz auf unseren Verlusten. Und unsere Gewinne sind ihre Ausgaben. Über das austangieren der Quoten hält der Wettanbieter ein Gleichgewicht und verlagert dies ein Stück weit in die Gewinnzone – seine Marge. So agieren natürlich ebenfalls die Wettseiten unserer Sportwetten Anbieter Top 10.

ICON Welche Angebote finden sich bei einem Wettanbieter?

Hauptsächlich findet Fußball ins Programm. Doch wer genau hinschaut, der sieht, dass das Portfolio weit darüber hinausgeht. Denn von Eishockey, über Basketball, Volleyball und Tennis, bis hin zu American Football und eSports ist die Bandbreite enorm groß. Unterschiede gibt es jedoch in der Anzahl der Einzelwetten je Sportart. Auch beim Wettbonus haben die Buchmacher unterschiedliche Offerten. Für ein besseres Verständnis eines Online-Wettanbieters empfehlen wir dir einen Blick in unsere Wettschule.

Fazit: Was ist ein Buchmacher? Zusammenfassung!

Was ist ein Buchmacher? Ein Wettanbieter vermittelt Wetten. Ganz einfach. Dafür stellt er Quoten bereit und akzeptiert deinen Einsatz. Im Gewinnfall schüttet er aus. Im Verlustfall behält er den Einsatz als seinen Gewinn ein. Aus Verlust und Gewinn ergibt sich der Umsatz. So arbeiten Bookies. Dabei hat sich das Geschäftsmodell aus der Antike (Ägypter, Römer und Griechen), über das England des 18. Jahrhunderts (Pferderennen), bis hin zur Moderne (Internet-Wetten) entwickelt. Inzwischen stehen Wett-Tipps für dutzende Sportarten bereit, auf die du setzen kannst.

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